DFB-Pokal Spielplan und Termine 2025/2026

Kompletter DFB-Pokal Spielplan 2025/2026. Alle Termine, Runden, Paarungen und Anstoßzeiten bis zum großen Finale in Berlin kompakt in einer Übersicht.

DFB-Pokal Spielplan 2025/26 – Übersicht aller Termine und Runden

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Der DFB-Pokal Spielplan der Saison 2025/26 erstreckt sich über zehn Monate Fußball, sechs Runden und einen langen Weg vom Anpfiff in Runde eins bis zum Endspiel im Olympiastadion. Wer die Termine im Kopf hat, verpasst nichts — wer sie nicht kennt, erfährt hier alles Wesentliche.

Der Wettbewerb startete am 15. August 2025 mit der 1. Runde, in der 64 Mannschaften im K.-o.-Modus aufeinandertrafen. Amateure gegen Profis, Drittligisten gegen Bundesligisten, ausverkaufte Provinzstadien gegen Arenen mit fünfstelliger Kapazität. Mittlerweile hat sich das Feld dramatisch gelichtet: Vier Mannschaften stehen im Halbfinale, und der Terminkalender rückt unaufhaltsam auf den 23. Mai 2026 zu — das Datum, an dem im Berliner Olympiastadion der Pokalsieger gekürt wird. Dazwischen liegt das Halbfinale am 22. und 23. April 2026.

Für Fans, die ihre Wochenenden rund um den Pokal planen, ist der Spielplan mehr als eine Auflistung von Daten. Er verrät, wann Free-TV-Termine anstehen, wann sich ein Stadionbesuch lohnt und welche Runden in den engen Rhythmus von Bundesliga und UEFA-Wettbewerben gepresst werden müssen. Der offizielle Rahmenterminkalender des DFB gibt die Taktung vor — doch zwischen Planung und Realität liegt bekanntlich mindestens eine Pokalüberraschung.

Dieser Artikel liefert alle Termine der laufenden Pokalsaison, von der bereits gespielten 1. Runde bis zum Finale in Berlin. Dazu: die konkreten Ansetzungen des Halbfinals, ein Blick auf den Rahmenterminkalender und seine Logik, Besonderheiten bei Terminverschiebungen sowie die TV-Termine der nächsten Spiele. Alles aktuell, alles auf einen Blick.

Alle Informationen zur Live-Ausstrahlung der Spiele finden Sie in unserem Guide zur DFB-Pokal Übertragung im TV und Stream.

Alle Runden im Überblick

Die Pokalsaison 2025/26 folgt dem bewährten Sechs-Runden-Schema: 1. Runde, 2. Runde, Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale. Jede Runde wird im K.-o.-Modus ausgespielt — ein Spiel, ein Ergebnis, keine Rückspiele, wie die Wettbewerbsinformationen des DFB festlegen. Wer verliert, fährt nach Hause. Diese Klarheit macht den DFB-Pokal aus, und sie macht auch seinen Terminkalender übersichtlicher als den der Liga.

1. Runde: 15.–18. August 2025

Die Pokalsaison begann am zweiten Augustwochenende, noch bevor der Bundesliga-Alltag startete. 32 Partien wurden angesetzt, verteilt auf Freitagabend bis Montagabend — ein viertägiges Pokalfest zum Saisonauftakt. Die zeitliche Platzierung hat System: Der DFB nutzt den Pokalstart bewusst als Saisonauftakt des deutschen Vereinsfußballs, bevor die Bundesliga eine Woche später in die Runde geht. Die 1. Runde gehört traditionell den Außenseitern, und die TV-Sender honorieren das mit ausgedehnter Berichterstattung.

Unter den 64 Teilnehmern befanden sich 9 Drittligisten, wobei der Rekord aus dem Vorjahr mit 12 Drittliga-Vertretern nicht erreicht wurde. Dafür stimmten die Zuschauerzahlen: 472.406 Fans besuchten die 32 Erstrundenspiele — ein historischer Rekordwert für die 1. Runde. Die Atmosphäre in den kleineren Stadien, wo Regionalligisten plötzlich auf Bundesligagrößen treffen, bleibt unübertroffen. Für viele Amateurvereine ist allein die Teilnahme an der 1. Runde das sportliche und finanzielle Highlight des Jahres — jeder der 64 Teilnehmer erhält eine Prämie von 211.886 Euro, unabhängig vom Ergebnis.

2. Runde: 28.–29. Oktober 2025

Zwei Monate nach dem Pokalstart trat das verbliebene Feld von 32 Mannschaften zur zweiten Runde an. Die Ansetzungen verteilten sich auf Dienstag und Mittwoch — eingebettet in den laufenden Ligabetrieb und die englischen Wochen der europäischen Wettbewerbe. Für die Terminplanung bedeutete das eine Gratwanderung: Vereine mit europäischer Doppelbelastung mussten innerhalb weniger Tage zwischen Champions League, Pokal und Liga jonglieren. Die Stadien füllten sich trotzdem weiter: Mit 523.103 Zuschauern bei 16 Partien lag der Schnitt bei über 32.600 pro Spiel — ein bemerkenswerter Anstieg gegenüber der 1. Runde, wo die 32 Spiele zwar in absoluten Zahlen mehr Fans anzogen, der Pro-Spiel-Schnitt aber niedriger lag. Die zweite Runde bestätigte eine alte Pokalweisheit: Je kleiner das Feld, desto größer das Interesse. Und das Favoritensterben, das den DFB-Pokal so reizvoll macht, setzte sich auch in dieser Runde verlässlich fort.

Achtelfinale: 2.–3. Dezember 2025

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Zum Achtelfinale schrumpfte das Teilnehmerfeld auf 16 Teams. Die Runde fiel in den Dezember, zwischen die Hinrunden-Endphase der Bundesliga und die letzten Spieltage der Champions-League-Ligaphase — ein Zeitfenster, in dem die Belastung für die Spitzenklubs ihren saisonalen Höhepunkt erreicht. Die Terminierung auf Dienstag und Mittwoch war eine bewusste Entscheidung des DFB, um Kollisionen mit den europäischen Dienstags- und Mittwochsterminen der UEFA zu vermeiden.

Fünf der acht Partien waren ausverkauft, der Zuschauerschnitt kletterte auf 35.755 — ein Beleg dafür, dass der Pokal mit jeder Runde an Sogwirkung gewinnt. Ab dem Achtelfinale kommt der VAR zum Einsatz, was den Spielen eine zusätzliche taktische und emotionale Dimension verleiht. Strittige Szenen, die in früheren Runden noch ohne Videobeweis entschieden werden mussten, unterliegen nun der technischen Überprüfung. Für die Amateurvereine, die es bis hierhin geschafft haben, bedeutet der VAR auch eine Anpassung an Profibedingungen, die sie aus ihrem Ligaalltag nicht kennen.

Viertelfinale: 3./4. und 10./11. Februar 2026

Acht Mannschaften, vier Duelle — das Viertelfinale im Februar markierte den Übergang vom breiten Wettbewerb zum exklusiven Kreis der ernsthaften Titelanwärter. Eine Besonderheit in dieser Saison: Die vier Partien wurden auf vier verschiedene Tage verteilt — jeweils Dienstag und Mittwoch in der ersten Februarwoche sowie der darauffolgenden Woche.

Wer das Viertelfinale überstand, war nur noch zwei Spiele vom Titel entfernt. Die vier verbliebenen Halbfinalisten — Bayer Leverkusen, FC Bayern München, VfB Stuttgart und SC Freiburg — repräsentieren dabei eine interessante Mischung: zwei Daueraspiranten, ein Titelverteidiger und ein Überraschungsteam, das den Terminkalender gerne noch bis zum 23. Mai verlängern würde.

Halbfinale: 22.–23. April 2026

Das Halbfinale ist angesetzt auf Mittwoch, den 22. April, und Donnerstag, den 23. April 2026. Vier Teams kämpfen in zwei Duellen um den Einzug ins Endspiel — Bayer Leverkusen gegen Bayern München sowie VfB Stuttgart gegen SC Freiburg. Die Verteilung auf zwei Abende ist kein Zufall: Sie ermöglicht den TV-Sendern eine optimale Abdeckung und gibt den Fans die Gelegenheit, beide Partien zu verfolgen, ohne sich zwischen den Spielen entscheiden zu müssen. Am Mittwoch überträgt das ZDF die Partie Leverkusen gegen Bayern zusätzlich im Free-TV, am Donnerstag zeigt die ARD das Duell Stuttgart gegen Freiburg. Beide Spiele laufen parallel auf Sky. Die konkreten Anstoßzeiten liegen jeweils bei 20:45 Uhr.

Finale: 23. Mai 2026

Der Saisonhöhepunkt steht am 23. Mai 2026 an. Das Endspiel wird im Berliner Olympiastadion ausgetragen — wie in jedem Jahr seit 1985 und auch weiterhin für die kommenden Jahre gesichert. Der Anstoß ist für 20:00 Uhr vorgesehen, die Free-TV-Übertragung garantiert. Der Pokalsieger qualifiziert sich für den DFL-Supercup und erhält einen Startplatz in der UEFA Europa League — sofern er nicht bereits über die Liga für die Champions League qualifiziert ist. In diesem Fall rückt der Finalist nach.

Nächste Ansetzungen: Halbfinale

Die beiden Halbfinal-Partien des DFB-Pokals 2025/26 sind für den 22. und 23. April 2026 terminiert. Es sind die letzten Spiele, bevor der Wettbewerb sein Berliner Finale erreicht — und die Paarungen versprechen Fußball auf höchstem Niveau.

Am Mittwoch, dem 22. April 2026, empfängt Bayer 04 Leverkusen den FC Bayern München in der BayArena. Anstoß ist um 20:45 Uhr. Die BayArena bietet Platz für 30.210 Zuschauer, und es steht außer Frage, dass jeder einzelne Sitz besetzt sein wird. Die Partie wird live im ZDF und bei Sky übertragen. Leverkusen gegen Bayern — das ist nicht nur ein Pokal-Halbfinale, sondern eines der prestigeträchtigsten Duelle im deutschen Vereinsfußball. DFB-Präsident Bernd Neuendorf brachte den Charakter des Wettbewerbs auf den Punkt: „Das Endspiel im Olympiastadion steht für Tradition, Emotion und sportliche Exzellenz — Werte, die den Pokal so einzigartig machen.“ Diese Werte zeigen sich schon in den Halbfinals.

Am Donnerstag, dem 23. April 2026, folgt das süddeutsche Duell: VfB Stuttgart gegen SC Freiburg, angesetzt in der MHPArena in Stuttgart. Auch hier liegt der Anstoß bei 20:45 Uhr. Das Spiel wird live in der ARD und bei Sky gezeigt. Für den Titelverteidiger Stuttgart ist es die Pflichtaufgabe auf dem Weg zur Titelverteidigung; für Freiburg die vielleicht größte Pokal-Gelegenheit seit Jahren. Die MHPArena fasst 60.058 Zuschauer und dürfte an diesem Abend bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Stuttgart hat in diesem Wettbewerb etwas zu verteidigen, Freiburg etwas zu gewinnen — eine Konstellation, die selten langweilige Pokalabende hervorbringt.

Beide Halbfinals werden live auf Sky übertragen, jeweils eines zusätzlich im Free-TV — das ZDF zeigt die Mittwochspartie, die ARD das Donnerstagsspiel.

Wer die Spiele im Stadion erleben möchte, muss schnell sein: Die Tickets für Pokal-Halbfinals werden ausschließlich über die Heimvereine und deren Mitgliederkanäle verkauft. Freie Verkaufskontingente gibt es in der Regel nicht — die Nachfrage übersteigt das Angebot mit jeder Runde deutlicher.

Das Finale: 23. Mai 2026 in Berlin

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Der 23. Mai 2026 ist der Tag, auf den sich der gesamte Wettbewerb zuspitzt. Das DFB-Pokalfinale findet im Berliner Olympiastadion statt — wie in jedem Jahr seit 1985 — und bildet den krönenden Abschluss der deutschen Vereinsfußball-Saison. Der Anstoß ist für 20:00 Uhr geplant, die Übertragung erfolgt im Free-TV.

Das Olympiastadion wird für das Finale eine Kapazität von bis zu 76.000 Zuschauern bieten. Die reguläre Kapazität liegt bei 74.244, doch durch zusätzliche Tribünenelemente zwischen dem Marathontor und dem Glockenturm, wie bereits 2025 von der Firma NÜSSLI installiert, lässt sich die Zahl erhöhen. Für die Atmosphäre im weiten Rund des Olympiastadions bedeutet das: mehr Stimmung, mehr Choreografie, mehr Pokal-Feeling.

Im Februar 2026 verlängerten der DFB und das Land Berlin den Vertrag über die Austragung des Pokalfinals bis mindestens 2030. DFB-Generalsekretär Holger Blask unterstrich die Bedeutung der Entscheidung: „Das DFB-Pokalfinale ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für den deutschen Fußball und die Stadt Berlin.“ Die Entscheidung kam nicht überraschend — Berlin und der Pokal gehören zusammen, seit über vier Jahrzehnten — doch sie gibt den Fans Planungssicherheit. Wer sich heute auf das Finale 2026 vorbereitet, weiß, dass auch 2027, 2028, 2029 und 2030 das Olympiastadion die Bühne sein wird.

Im Rahmen der Vertragsverlängerung wurde zudem eine Verbesserung der Infrastruktur vereinbart: Der Eingang Süd soll erweitert werden, um die Wartezeiten beim Einlass zu verkürzen. Beim Finale 2025 hatten Fans teils über eine Stunde vor den Toren ausharren müssen — ein Problem, das durch Kapazitätsanalysen identifiziert und nun angegangen wird. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte: „Sportgroßveranstaltungen sind ein Gewinn für unsere Stadt — gesellschaftlich, wirtschaftlich und strategisch.“

Die Ticketnachfrage für das Finale unterstreicht, warum diese Infrastrukturmaßnahmen nötig sind. Beim Endspiel 2025 zwischen Stuttgart und Bielefeld gingen 1,66 Millionen reale Ticketanfragen beim DFB ein — bei einer Stadionkapazität von rund 76.000. Hinzu kamen 160 Millionen Bot-Attacken auf das Ticketsystem, die der DFB abwehren musste. Das Verhältnis von Nachfrage zu Angebot liegt beim Pokalfinale bei etwa 22 zu 1 — ein Beleg für die enorme Anziehungskraft dieses Termins. Wer 2026 Karten für das Finale ergattern möchte, sollte sich frühzeitig über die Verkaufskanäle der Finalisten und des DFB informieren.

Rahmenterminkalender und DFL-Abstimmung

Dass der 23. Mai als Finaltermin bereits Monate im Voraus feststeht, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer aufwendigen Abstimmung zwischen dem DFB und der DFL. Der DFB-Pokal-Spielplan entsteht nicht im Vakuum. Das zentrale Planungsinstrument dafür ist der Rahmenterminkalender des DFB, ein offizielles PDF-Dokument, das die Taktung aller DFB-Wettbewerbe über die gesamte Saison abbildet.

Der Rahmenterminkalender berücksichtigt nicht nur den DFB-Pokal der Männer, sondern auch die Bundesliga, die 2. Bundesliga, die 3. Liga, den DFB-Pokal der Frauen sowie die UEFA-Wettbewerbe. Die einzelnen Pokalrunden sind dabei in fest definierte Zeitfenster eingebettet: Die 1. Runde fällt stets in die letzte August-Woche, die 2. Runde in den Oktober, das Achtelfinale in den Dezember, das Viertelfinale in den Februar und das Halbfinale in den April. Das Finale im Mai bildet den Schlusspunkt.

Für die Saison 2025/26 ergab sich eine besondere Herausforderung: Die neue Ligaphase der Champions League mit 36 Teams und zusätzlichen Spieltagen erhöhte die Termindichte für international vertretene Klubs erheblich. Der DFB musste die Pokalrunden so platzieren, dass keine direkten Überschneidungen mit UEFA-Spieltagen entstanden — eine logistische Leistung, die in der öffentlichen Wahrnehmung selten gewürdigt wird, für den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs aber entscheidend ist. Allein für Bayern München, Leverkusen, Stuttgart und Dortmund mussten bei der Terminplanung bis zu acht zusätzliche europäische Spieltage mitberücksichtigt werden.

Die Abstimmung zwischen DFB und DFL folgt einem eingespielten Verfahren: Der Rahmenterminkalender wird in der Regel im Spätsommer des Vorjahres veröffentlicht, die konkreten Ansetzungen der einzelnen Pokalrunden dann fortlaufend nach der jeweiligen Auslosung festgelegt. Dabei haben Pay-TV-Partner wie Sky ein Mitspracherecht bei der Verteilung der Partien auf die Abendtermine — wer am Dienstag und wer am Mittwoch spielt, ist nicht nur sportlich, sondern auch medial relevant. Die Sender priorisieren dabei die Duelle mit dem höchsten erwarteten Zuschauerinteresse für den Hauptsendeplatz am Mittwochabend.

In der Praxis bedeutet das für die Fans: Die groben Zeitfenster stehen von Saisonbeginn an fest, die genauen Spieltermine und Anstoßzeiten werden aber erst zwei bis drei Wochen vor der jeweiligen Runde offiziell bekanntgegeben. Das gilt insbesondere für die Runden ab dem Achtelfinale, bei denen die TV-Sender die attraktivsten Partien in die besten Sendeplätze schieben.

Ein Blick in den Rahmenterminkalender zeigt außerdem, dass die Pokaltermine nicht in Stein gemeißelt sind. Der DFB behält sich vor, bei UEFA-bedingten Verschiebungen oder außergewöhnlichen Umständen Anpassungen vorzunehmen. In der laufenden Saison 2025/26 blieb der Kalender bislang weitgehend stabil — ein Verdienst der vorausschauenden Planung, aber auch ein Stück Glück.

Terminänderungen und Besonderheiten

So sorgfältig der Rahmenterminkalender auch vorbereitet wird — der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Terminverschiebungen gehören zum DFB-Pokal wie Elfmeterschießen und Favoritenstürze. Sie entstehen aus unterschiedlichen Gründen, und wer den Spielplan im Auge behalten will, sollte die häufigsten Szenarien kennen.

Die wichtigste Verschiebungsursache ist die UEFA-Terminkalender-Kollision. Wenn ein Verein in der Champions League oder Europa League spielt und das Pokal-Zeitfenster mit einem europäischen Spieltag kollidiert, kann der DFB die betroffene Partie um einen Tag vorziehen oder nach hinten verschieben. Das betrifft in der laufenden Saison vor allem Bayern München und Bayer Leverkusen, die in der Champions League vertreten sind. Die Abstimmung erfolgt zwischen DFB, DFL und den betroffenen Vereinen — ein Prozess, der in der Regel geräuschlos abläuft, aber gelegentlich für Unmut bei den Fans sorgt, die ihre Anreise schon geplant hatten.

Ein Sonderfall ist der DFL-Supercup. Traditionell eröffnet der Supercup die Saison, und seine Terminierung kann die 1. Runde des DFB-Pokals beeinflussen. Der amtierende Pokalsieger VfB Stuttgart und der amtierende Meister — sofern es sich um verschiedene Vereine handelt — bestreiten den Supercup in der Regel eine Woche vor dem Pokalstart. Für Stuttgart bedeutet das in der laufenden Saison eine komprimierte Vorbereitung: Supercup, dann wenige Tage später 1. Runde, dann Bundesliga-Auftakt. Ein Kraftakt im Terminkalender, der sich auf Rotation und Kadermanagement auswirkt.

Auch wetterbedingte Absagen sind im DFB-Pokal möglich, wenngleich selten. Die 1. Runde im August ist davon praktisch nie betroffen, doch die Dezember-Runde (Achtelfinale) und die Februar-Runde (Viertelfinale) können bei extremen Winterverhältnissen theoretisch verschoben werden. In der Praxis kam das in den letzten Jahren nicht vor — Rasenheizungen und moderne Stadioninfrastruktur machen Absagen unwahrscheinlich, auch wenn die Durchführungsbestimmungen des DFB klare Regeln für diesen Fall vorsehen.

Für die Amateurvereine gibt es eine weitere Besonderheit: Ihre Pokal-Heimspiele werden häufig auf einen anderen Spielort verlegt, wenn das eigene Stadion die Sicherheitsanforderungen des DFB nicht erfüllt. Das betrifft insbesondere die 1. Runde, wenn Landespokalsieger aus der Oberliga auf Bundesligisten treffen. In solchen Fällen weichen die Amateure in ein größeres Stadion der Region aus — was die Zuschauerzahl erhöht, aber den Heimvorteil relativiert. Die neun Drittligisten in der laufenden Saison hatten dieses Problem weniger, da ihre Stadien in der Regel den DFB-Anforderungen genügen.

Schließlich sei auf die sogenannten Montagsspiele hingewiesen, die in der 1. Runde gelegentlich angesetzt werden. Sie dienen dazu, einzelne Partien im Free-TV prominent zu platzieren — ein Zugeständnis an die Medienpräsenz, das bei den betroffenen Vereinen nicht immer auf Begeisterung stößt. In der Saison 2025/26 wurde dieses Format erneut genutzt, und die Einschaltquoten bestätigten die Strategie: Montagsspiele erreichen regelmäßig ein Millionenpublikum, das am Wochenende zwischen Bundesliga und DFB-Pokal aufgeteilt wäre.

TV-Termine der nächsten Spiele

Die TV-Übertragung des DFB-Pokals folgt einem klaren Muster: Sky zeigt alle 63 Spiele des Wettbewerbs live, entweder als Einzelspiel oder in der beliebten Konferenzschaltung. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF teilen sich ein Kontingent von Free-TV-Spielen, das mit jeder Runde wertvoller wird. Für die Halbfinals und das Finale ist eine Free-TV-Übertragung garantiert.

Für das Halbfinale am 22. und 23. April 2026 stehen die TV-Zuordnungen fest: Am Mittwoch überträgt das ZDF die Partie Bayer Leverkusen gegen FC Bayern München live im Free-TV und bei Sky. Am Donnerstag zeigt die ARD das Duell VfB Stuttgart gegen SC Freiburg live im Free-TV und bei Sky. Beide Spiele werden um 20:45 Uhr angepfiffen.

Wer kein Sky-Abonnement besitzt und auch den Free-TV-Termin verpasst, hat weitere Optionen. Die ARD Mediathek und Joyn bieten kostenlose Livestreams der Free-TV-Spiele an. Sky-Abonnenten können über Sky Go und WOW auch mobil auf alle Partien zugreifen. Zusammenfassungen und Highlights stellt DAZN bereit, und seit dem aktuellen Rechtevertrag hält auch kicker erstmals Clip-Rechte — eine Neuerung, die die zeitnahe Verfügbarkeit von Torhighlights auf der meistgelesenen deutschen Sportplattform ermöglicht.

Das Finale am 23. Mai 2026 wird in jedem Fall im Free-TV laufen. Ob ARD oder ZDF — die Übertragungsrechte für das Endspiel sind das TV-Highlight der Pokalsaison. Im Vorjahr erreichte das Finale zwischen Stuttgart und Bielefeld auf ZDF 7,56 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 32,7 Prozent. Die junge Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schaltete mit 2,05 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 42,2 Prozent besonders stark ein — Zahlen, die belegen, dass der DFB-Pokal als Free-TV-Event unangefochtene Zugkraft besitzt.

Ab der Saison 2026/27 ändert sich die TV-Landschaft übrigens grundlegend: RTL steigt als neuer Partner ein und erhält erstmals Live-Rechte am DFB-Pokal. Doch das betrifft den kommenden Rechtevertrag — für die laufende Saison 2025/26 gelten noch die bestehenden Vereinbarungen mit Sky, ARD und ZDF. Ansetzungen und TV-Termine können sich kurzfristig ändern — der DFB gibt die offiziellen Anstoßzeiten in der Regel zwei bis drei Wochen vor dem jeweiligen Spieltag bekannt.

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