Bayern München im DFB-Pokal

FC Bayern im DFB-Pokal: 20 Titel, historische Finals und der aktuelle Weg durch den Wettbewerb 2025/26.

Fußballspieler in rotem Trikot hebt den DFB-Pokal in einem vollen Stadion bei der Siegerehrung

Sportvorhersagen

Ladevorgang...

Best Horse Racing Betting Sites – Bet on Horse Racing in 2026

Ladevorgang...

Bayern München im DFB-Pokal — das ist eine Geschichte, die sich in Superlativen erzählt. 20 Titel, 24 Finalteilnahmen, eine Erfolgsquote im Endspiel von über 83 Prozent. Kein anderer Verein in Deutschland hat den Pokal so nachhaltig geprägt wie der FC Bayern. Der Wettbewerb ist für den Rekordmeister kein Nebenschauplatz, sondern fester Bestandteil der Saisonplanung — ein Anspruch, der sich in der Breite der Erfolgsbilanz widerspiegelt.

In der Saison 2025/26 steht Bayern München erneut im Halbfinale und trifft dort auf Bayer Leverkusen. Der Weg dorthin führte über vier Runden, in denen die Mannschaft die Kombination aus Kaderqualität und Pokalmentalität zeigte, die den Verein seit Jahrzehnten auszeichnet. Dieser Beitrag zeichnet Bayerns Pokal-Dynastien nach, erinnert an legendäre Finals und analysiert den aktuellen Weg zum 21. Titel.

Die Pokal-Dynastien des FC Bayern

Bayerns 20 Pokaltitel verteilen sich über mehr als sechs Jahrzehnte, und die Erfolge lassen sich in klar abgrenzbare Epochen unterteilen. Die erste Dynastie begann in den 1960er Jahren, als Bayern unter Zlatko Čajkovski und später Udo Lattek den Grundstein für seine Dominanz legte. In dieser Phase gewann der Verein den Pokal mehrfach und etablierte sich als die Mannschaft, die in K.-o.-Spielen am schwersten zu bezwingen war.

Die zweite große Phase fällt in die 1980er und 1990er Jahre. Bayern gewann den Pokal in diesen beiden Jahrzehnten wiederholt und nutzte den Wettbewerb als Ergänzung zur Meisterschaft. Das Double — Meisterschaft und Pokalsieg in einer Saison — wurde zum Markenzeichen des Vereins. In einer Ära, in der Trainer wie Ottmar Hitzfeld den Kader nach europäischen Maßstäben aufstellten, war der Pokal eine willkommene Gelegenheit, die Tiefe des Kaders unter Beweis zu stellen.

Die dritte Dynastie, ab den 2010er Jahren, brachte Bayerns Pokal-Bilanz auf ein neues Niveau. Unter Jupp Heynckes gelang 2013 das Triple — Meisterschaft, Champions League und DFB-Pokal in einer Saison. Pep Guardiola führte den Verein in den Folgejahren zu weiteren Pokaltiteln, und auch unter Hansi Flick (Triple 2020) blieb der Pokal ein fester Bestandteil der Titelsammlung. Bayern hat in diesen Jahren gezeigt, dass der Pokal für einen Verein auf diesem Niveau kein Selbstläufer ist, sondern ein Wettbewerb, der eigene Qualitäten verlangt.

Was alle drei Dynastien verbindet, ist die Fähigkeit, den Pokal über Trainerwechsel und Umbrüche hinweg als Priorität zu behandeln. Bayerns 20 Titel und 24 Finalteilnahmen sind kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer Vereinskultur, die den Pokal als integralen Teil des Saisonziels begreift.

Legendäre Bayern-Finals

Top Buchmacher

Bayerns 24 Finalteilnahmen haben einige der denkwürdigsten Endspiele der Pokalgeschichte hervorgebracht. Das Finale 2016 gegen Borussia Dortmund ragt heraus — nicht nur sportlich, sondern auch medial. Rund 14 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten das Spiel, das im Elfmeterschießen entschieden wurde. Es war der Quotenrekord der jüngeren Pokalgeschichte und ein Abend, der zeigte, welche Strahlkraft der DFB-Pokal entfalten kann, wenn die beiden größten deutschen Vereinsmarken aufeinandertreffen.

Auch die Triple-Finals von 2013 und 2020 gehören zu den herausragenden Momenten. In beiden Fällen krönte Bayern eine historische Saison mit dem Pokalsieg — ein dramaturgischer Höhepunkt, der den Verein als dominante Kraft des deutschen Fußballs bestätigte. Das Finale 2020, unter COVID-Bedingungen ohne Zuschauer ausgetragen, hatte eine surreale Atmosphäre, die dem Pokalsieg eine eigene Note verlieh.

Die vier verlorenen Finals sind in Bayerns Geschichtsschreibung weniger präsent, aber nicht minder lehrreich. Niederlagen gegen vermeintlich unterlegene Gegner zeigten, dass der Pokal seinen eigenen Gesetzen folgt und selbst der Rekordsieger an einem schlechten Tag verlieren kann. Für Bayern sind diese Niederlagen Erinnerungen daran, dass Dominanz im Pokal nie garantiert ist — und dass jede Saison ein neuer Anlauf erfordert. Die Pokalhistorie lehrt auch die erfolgreichsten Vereine Demut: 20 Titel, ja — aber auch vier Abende, an denen der Traum vom nächsten Triumph zerbrach.

Saison 2025/26: Bayerns Pokalweg

Top Buchmacher

In der laufenden Saison 2025/26 hat Bayern München den Weg ins Halbfinale souverän gemeistert. Die 1. Runde gegen einen Amateurverein wurde routiniert gelöst — eine Pflichtaufgabe, die Bayern in den vergangenen Jahren nur selten Probleme bereitet hat. Die Aufstellung zeigte die übliche Rotation: einige Stammkräfte, ergänzt durch Nachwuchsspieler und Reservisten, die die Gelegenheit nutzten, sich zu empfehlen.

In der 2. Runde und im Achtelfinale stieg die Intensität. Bayern traf auf höherklassige Gegner und musste seine Bestformation aufs Feld bringen, um die Runden zu überstehen. Die Mannschaft zeigte dabei die Fähigkeit, Spiele in entscheidenden Phasen zu kontrollieren — ein Merkmal, das Bayern über die Jahre im Pokal ausgezeichnet hat. Wer gegen Bayern gewinnen will, muss 90 Minuten lang auf höchstem Niveau spielen. Ein einziger Konzentrationseinbruch reicht dem Rekordmeister, um die Partie zu drehen.

Das Viertelfinale brachte die erwartete Herausforderung, die Bayern mit Erfahrung und Kadertiefe löste. Die Mannschaft wirkte in jeder Runde stabiler als in der vorherigen — ein Zeichen dafür, dass der Pokaltitel in der internen Prioritätenliste nach oben gewandert ist. Für einen Verein, der in der Champions League parallel um den Titel kämpft, ist das keine Selbstverständlichkeit. Bayerns Kader erlaubt eine Rotation, die andere Vereine nicht leisten können — und genau dieser Luxus macht den Rekordmeister im Pokal so schwer zu schlagen. Wo Freiburg mit 18 Mann den Wettbewerb bestreiten muss, kann Bayern in jeder Runde eine nahezu frische Elf aufbieten.

Halbfinale: Bayern gegen Leverkusen

Das Halbfinale gegen Bayer Leverkusen ist das Duell der beiden stärksten Mannschaften des deutschen Fußballs in der Saison 2025/26. Bayern mit seinen 20 Pokaltiteln trifft auf eine Leverkusener Mannschaft, die unter Xabi Alonso eine der besten Phasen ihrer Vereinsgeschichte erlebt. Die Partie verspricht ein Spitzenspiel auf Champions-League-Niveau — und für den Verlierer ist die Pokalsaison beendet.

Die direkten Duelle zwischen Bayern und Leverkusen in den vergangenen Saisons waren geprägt von taktischer Tiefe und hoher Intensität. Alonso hat eine Mannschaft aufgebaut, die Bayern nicht nur widerstehen, sondern aktiv unter Druck setzen kann — eine Qualität, die im deutschen Fußball selten ist. Für Bayern bedeutet das: Das Halbfinale wird kein Selbstläufer, sondern eine echte Prüfung der eigenen Pokal-Ambitionen.

Der Sieger dieser Partie trifft im Finale am 23. Mai 2026 in Berlin auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Stuttgart und Freiburg. Für Bayern wäre es die 25. Finalteilnahme, für Leverkusen die Chance, den Pokal zum zweiten Mal nach 1993 zu gewinnen. Die Dimensionen könnten unterschiedlicher kaum sein — und genau das macht dieses Halbfinale zu einem der spannendsten Pokalspiele der Saison.