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Das DFB-Pokal Halbfinale der Saison 2025/26 bringt vier Mannschaften zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten — und die doch dasselbe Ziel verfolgen: Berlin. Am 22. und 23. April 2026 treffen Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München und der VfB Stuttgart auf den SC Freiburg. Vier Mannschaften, zwei Duelle, ein Ziel: Berlin. Was auf dem Papier wie eine klare Angelegenheit aussieht, ist im K.-o.-Modus des Pokals erfahrungsgemäß alles andere als vorhersehbar.
Der DFB-Pokal lebt von der Spannung des Einzelspiels. Es gibt keine Rückspiele, kein Sicherheitsnetz, keine Möglichkeit, ein schlechtes Ergebnis in der folgenden Woche zu korrigieren. Diese Unerbittlichkeit macht das Halbfinale zur vielleicht nervenaufreibendsten Phase des Wettbewerbs — noch mehr als das Finale selbst, bei dem zumindest die Bühne feststeht. Im Halbfinale wird entschieden, wer diese Bühne betritt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Philosophie des Pokals wiederholt betont: „Der DFB-Pokal bildet den Fußball in Deutschland in seiner ganzen Breite ab, er vereint die Amateure mit den Profis.“ Im Halbfinale 2026 sind es zwar vier Profiklubs, die aufeinandertreffen — doch die Magie des Pokals wirkt auch hier.
In dieser Vorschau werden beide Halbfinal-Duelle im Detail analysiert: taktische Ausgangslage, Formkurven, historische Begegnungen und die Faktoren, die über Sieg und Niederlage entscheiden könnten. Dazu der Weg jedes Teams ins Halbfinale, ein Statistik-Check mit den wichtigsten Zahlen der Pokalsaison und alle relevanten Informationen zu Terminen, Spielorten und Übertragung. Wer sich auf die Pokal-Halbfinals vorbereiten will — ob als Fan, als Tippgeber oder als neutraler Beobachter — findet hier die Grundlage.
Leverkusen gegen Bayern München: Der Klassiker
Wenn Bayer 04 Leverkusen und der FC Bayern München im DFB-Pokal aufeinandertreffen, ist das mehr als ein Halbfinale. Es ist die Neuauflage eines Duells, das die letzten zwei Jahrzehnte des deutschen Fußballs geprägt hat — und in dem die Machtverhältnisse sich gerade verschieben.
Bayern München ist der Rekordpokalsieger mit 20 Titeln und 24 Finalteilnahmen. Diese Zahlen sind im deutschen Vereinsfußball beispiellos und belegen eine Dominanz, die selbst in schwächeren Saisonen anhält: Der Pokal war für Bayern in den vergangenen Jahren oft das Trostpflaster, wenn es in der Liga oder in der Champions League nicht nach Plan lief. Leverkusen dagegen hat in seiner Vereinsgeschichte nur einen DFB-Pokal gewonnen — 1993, vor über drei Jahrzehnten. Doch der Leverkusener Fußball der Gegenwart hat mit dem der neunziger Jahre wenig gemein.
Unter Trainer Xabi Alonso hat sich Bayer Leverkusen zu einer der taktisch versiertesten Mannschaften Europas entwickelt. Die Meisterschaft 2023/24 — die erste in der Vereinsgeschichte — war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Systemwechsels, der Leverkusen von der ewigen Nummer zwei zum Titelträger machte. In der laufenden Saison 2025/26 spielt Leverkusen erneut um die Meisterschaft und hat sich in der Champions League bis in die K.-o.-Runde vorgekämpft. Die Doppelbelastung ist real, aber Alonsos Kader ist breit genug aufgestellt, um sie zu tragen.
Bayern München wiederum befindet sich in einer Phase der Neukalibrierung. Nach den Trainerwechseln der letzten Jahre hat der aktuelle Coach die Aufgabe, eine Mannschaft zu formen, die sowohl in der Liga als auch im Pokal konkurrenzfähig ist. Die Einzelqualität im Kader ist unbestritten — Bayern verfügt nach wie vor über einige der besten Spieler der Welt. Doch die kollektive Stabilität, die Leverkusen unter Alonso auszeichnet, hat Bayern in dieser Saison nicht durchgängig gezeigt.
Taktisch dürfte das Halbfinale ein Spiel der Geduld werden. Leverkusen agiert unter Alonso typischerweise mit hohem Pressing und schnellem Umschaltspiel, während Bayern auf Ballbesitz und kontrollierte Offensive setzt. Der Schlüssel für Leverkusen liegt in der Kompaktheit des Mittelfelds: Wenn es gelingt, Bayerns Aufbauspiel früh zu stören und die zentralen Räume zu verdichten, entstehen die Umschaltsituationen, in denen Leverkusens Flügelspieler ihre Geschwindigkeit ausspielen können. Alonsos System lebt von der Aggressivität im Pressing — im Schnitt gewinnt Leverkusen in dieser Saison mehr Bälle in der gegnerischen Hälfte als jedes andere Bundesliga-Team. Für Bayern ist die Frage, ob sie das Tempo kontrollieren können — oder ob sie sich vom Rhythmus des Gegners diktieren lassen. Bayerns Antwort auf Leverkusens Pressing liegt in der technischen Qualität der Aufbauspieler: Wenn es gelingt, die erste Pressinglinie zu überspielen, öffnen sich die Räume, die Bayerns Offensive braucht.
Die BayArena als Austragungsort ist für Leverkusen ein Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte. 30.210 Zuschauer in einem Stadion, das für seine Lautstärke bekannt ist, erzeugen eine Atmosphäre, die auch erfahrene Bayern-Spieler unter Druck setzen kann. Im K.-o.-Modus, wo einzelne Momente über das gesamte Spiel entscheiden, kann die Stimmung auf den Rängen den Unterschied machen.
Historisch gesehen hat Bayern in Pokalduellen gegen Leverkusen die Nase vorn — doch die jüngere Bilanz hat sich zugunsten Leverkusens verschoben. In den letzten vier direkten Begegnungen über alle Wettbewerbe hat Leverkusen drei Siege eingefahren. Das ist keine statistische Anomalie, sondern ein Spiegelbild der veränderten Kräfteverhältnisse.
Ein weiterer Faktor in diesem Halbfinale ist die Belastungssteuerung. Beide Mannschaften sind in der Champions League vertreten, beide haben enge Ligaspiele in den Wochen vor dem Pokal-Halbfinale. Die Frage, wie die Trainer ihre Kader für den 22. April aufstellen — mit voller Kapelle oder mit Blick auf die kommenden Aufgaben —, könnte den Ausschlag geben. Leverkusen hat in dieser Hinsicht einen Vorteil: Alonsos Rotationspolitik ist eingespielt, und die Qualität der Ersatzspieler liegt näher an der der Stammelf als bei den meisten anderen Bundesligisten. Wer dieses Halbfinale gewinnt, wird als Favorit nach Berlin fahren.
Stuttgart gegen Freiburg: Süddeutsches Duell
Das zweite Halbfinale ist auf den ersten Blick weniger glamourös, aber sportlich nicht minder reizvoll. Der VfB Stuttgart, amtierender Pokalsieger und Titelverteidiger, empfängt den SC Freiburg — ein Team, das sich leise und beharrlich bis ins Halbfinale vorgearbeitet hat und dort von vielen erst auf der Rechnung auftaucht, seit die Auslosung feststeht.
Stuttgarts Pokalsaison 2025/26 steht unter dem Vorzeichen der Titelverteidigung. Der Triumph von 2025 — ein 4:2 gegen Arminia Bielefeld im Berliner Olympiastadion — hat beim VfB Appetit auf mehr geweckt. Trainer Sebastian Hoeneß hat die Mannschaft nach dem Pokalsieg stabilisiert und in der Liga in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Im Pokal haben die Schwaben ihren Weg souverän bestritten, ohne dabei übermäßig zu glänzen — was in einem K.-o.-Wettbewerb kein Nachteil sein muss. Effizienz schlägt Brillanz, wenn es darauf ankommt.
Der SC Freiburg hat sich im Pokal als das bewiesen, was er in der Bundesliga seit Jahren ist: ein Team, das aus begrenzten Mitteln das Maximum herausholt. Freiburgs Stärke liegt im Kollektiv. Kein einzelner Star trägt die Mannschaft, sondern ein eingespieltes System, das auf Laufbereitschaft, taktischer Disziplin und einer Defensive basiert, die zu den besten der Liga gehört. Seit dem Abschied von Christian Streich nach der Saison 2023/24 hat der Nachfolger das System beibehalten und behutsam weiterentwickelt — eine Kontinuität, die sich im Pokal auszahlt. Wo andere Vereine nach einem Trainerwechsel einen Identitätsverlust erleiden, hat Freiburg seine Spielidee nahtlos fortgeführt.
Für Freiburg ist das Halbfinale ein historischer Moment. Der Verein stand zuletzt 2022 im DFB-Pokal-Finale — eine 2:4-Niederlage gegen RB Leipzig, die schmerzte, aber den Verein nicht entmutigte. Die erneute Halbfinalteilnahme zeigt, dass Freiburg im Pokal kein Zufallsprodukt ist, sondern eine Mannschaft, die das K.-o.-Format verinnerlicht hat. Die Rekordbesucherzahlen der laufenden Pokalsaison — allein in der 1. Runde strömten 472.406 Zuschauer in die Stadien — zeigen, dass der Pokal auch für kleinere Vereine eine Bühne bietet, die in der Liga nicht erreichbar ist.
Taktisch verspricht das Duell ein Spiel der Systeme. Stuttgart setzt unter Hoeneß auf ein offensives 4-2-3-1 mit schnellen Außenbahnspielern und einem Sturmzentrum, das sowohl mit Tempo als auch mit Körperlichkeit agieren kann. Freiburg dagegen verteidigt kompakt und lauert auf Kontermomente. Die Frage ist, ob Stuttgart die Freiburger Defensive knacken kann, bevor die Gäste ihrerseits eine der wenigen Chancen nutzen, die sich ihnen bieten werden. Stuttgarts Stärke im Angriffspressing — die Mannschaft gehört zu den pressingintensivsten der Bundesliga — könnte gegen Freiburgs Aufbauspiel den entscheidenden Vorteil bringen. Doch wenn Freiburg den ersten Pressingimpuls übersteht und den Ball in die Spitze bringt, entstehen genau die Räume, die Stuttgarts hoch stehende Abwehr verwundbar machen.
Die MHPArena in Stuttgart, Austragungsort des Halbfinals, fasst 60.058 Zuschauer und wird an diesem Abend restlos ausverkauft sein. Für den Titelverteidiger ist der Heimvorteil ein Pfund, das er ausspielen muss — denn im K.-o.-Format gibt es kein Rückspiel, in dem man einen Rückstand aufholen könnte. Freiburg wird mit dem Wissen anreisen, dass es in dieser Saison schon Favoritensiege verhindert hat. Und genau das macht dieses Duell gefährlich für Stuttgart.
Wer sich an das Pokalfinale 2022 erinnert, weiß, dass Freiburg auf der großen Bühne keine Angst zeigt. Die Mannschaft hat Erfahrung mit dem Druck von Pokalspielen — und mit der Enttäuschung, die folgt, wenn es nicht reicht. Beides kann in einem Halbfinale ein Vorteil sein.
Der Weg ins Halbfinale
Die vier Halbfinalisten haben unterschiedliche Wege durch den Wettbewerb genommen — und die Art, wie ein Team durch die frühen Runden kommt, verrät einiges über seine Bereitschaft für die entscheidenden Spiele. Ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse zeigt, wer souverän marschierte und wer sich durchkämpfen musste.
Bayer Leverkusen
Leverkusen startete mit einem klaren Sieg gegen einen Drittligisten in die 1. Runde und ließ auch in der 2. Runde nichts anbrennen. Im Achtelfinale wurde es erstmals enger — ein knappes 2:1, das erst in der zweiten Halbzeit entschieden wurde. Das Viertelfinale brachte dann die bisher härteste Prüfung: Eine Partie, die in die Verlängerung ging und in der Leverkusens Tiefe des Kaders den Unterschied machte. Alonso nutzte die Pokalspiele bewusst, um Spielern Einsatzzeiten zu geben, die in der Liga weniger zum Zug kommen — eine Strategie, die den Kader frisch hält und gleichzeitig die Breite des Teams unter Beweis stellt. Der Weg ins Halbfinale war nicht immer elegant, aber er war effektiv — und in einem K.-o.-Wettbewerb zählt nichts anderes.
FC Bayern München
Bayern hatte in der 1. Runde den erwarteten Pflichtsieg gegen einen Amateurverein und steigerte sich in der 2. Runde mit einem überzeugenden Auftritt. Das Achtelfinale geriet zur Nervenschlacht — ein Spiel, das bis zur letzten Minute offen war und die defensive Anfälligkeit offenlegte, die Bayern in dieser Saison begleitet. Im Viertelfinale zeigte sich dann die Qualität, die Bayern bei allen Schwächen immer noch hat: ein kontrollierter Sieg, der keine Zweifel am Weiterkommen ließ. Bayerns Pokalweg ist ein Spiegel der gesamten Saison — Höhen und Tiefen im Wechsel, aber am Ende steht man da, wo man stehen will. Die individuelle Klasse der Münchner Offensive, die jederzeit ein Spiel drehen kann, bleibt der Trumpf, den kein Gegner ignorieren darf.
VfB Stuttgart
Der Titelverteidiger ging den Pokalweg mit der Gelassenheit eines Teams, das den Wettbewerb kennt. In der 1. Runde ein souveräner Sieg, in der 2. Runde eine routinierte Vorstellung, die den Gegner nie ins Spiel kommen ließ. Das Achtelfinale bot dann die Art von Pokalabend, die den Wettbewerb ausmacht: ein hartes Spiel gegen einen motivierten Underdog, das Stuttgart erst in der Schlussphase für sich entschied. Im Viertelfinale folgte ein überzeugender Auftritt, der signalisierte, dass Stuttgart die Titelverteidigung ernst nimmt. Die Erfahrung des Vorjahres — der Weg bis zum Finale und der Triumph gegen Bielefeld — gibt dem Team eine mentale Stärke, die in K.-o.-Spielen unbezahlbar ist. Hoeneß hat mehrfach betont, dass der Pokalsieg 2025 dem Team ein neues Selbstverständnis gegeben hat — und genau dieses Selbstverständnis strahlt Stuttgart auf dem Platz aus.
SC Freiburg
Freiburgs Weg ins Halbfinale ist die überraschendste Geschichte dieser Pokalsaison. In der 1. Runde noch im Schatten der großen Namen, arbeitete sich das Team von Runde zu Runde nach vorne — zunächst unauffällig, dann mit wachsendem Selbstbewusstsein. Die 2. Runde brachte einen Sieg gegen einen Zweitligisten, das Achtelfinale eine überzeugende Vorstellung gegen einen Bundesliga-Konkurrenten. Das Viertelfinale war dann das Spiel, das Freiburgs Pokalsaison definierte: ein Sieg, den vor dem Anpfiff nur wenige für möglich gehalten hatten und der Erinnerungen an den Pokalweg 2022 weckte. Freiburg hat im DFB-Pokal 2025/26 bewiesen, dass taktische Disziplin und Mannschaftsgeist auch gegen individuell stärker besetzte Teams bestehen können. Die Mannschaft spielt ohne die Last der Erwartung — und genau das macht sie gefährlich.
Statistik-Check: Zahlen zum Halbfinale
Der DFB-Pokal 2025/26 liefert Statistiken, die den Wettbewerb in ein neues Licht rücken. Einige Zahlen, die für das Halbfinale relevant sind — und die den Kontext liefern, den bloße Ergebnisse nicht bieten. Denn der Pokal ist nicht nur Sport, sondern auch Zahlenwerk, und wer die Daten liest, versteht die Geschichten dahinter besser.
Der Zuschauerschnitt im Achtelfinale lag bei 35.755 pro Spiel, wobei fünf der acht Stadien ausverkauft waren. Im Vergleich zur 2. Runde, in der 523.103 Zuschauer bei 16 Partien einen Schnitt von über 32.600 erreichten, zeigt sich ein klarer Trend: Je weiter der Wettbewerb fortschreitet, desto voller werden die Stadien. Für die Halbfinals, in denen die BayArena (30.210) und die MHPArena (60.058) die Spielstätten sind, ist mit einer Gesamtzuschauerzahl von rund 90.000 zu rechnen — ein weiterer Beleg für die Zugkraft des Pokals in den entscheidenden Runden.
Zur Einordnung der vier Halbfinalisten: In der laufenden Pokalsaison sind neun Drittligisten angetreten — weniger als der Rekord von zwölf in der Vorsaison, aber ein Zeichen dafür, dass der Wettbewerb seine Breite behält. Dass es im Halbfinale keiner dieser Drittligisten mehr ist, überrascht nicht — wohl aber, dass mit Freiburg ein Verein vertreten ist, der in der Bundesliga-Tabelle nicht zu den Top vier gehört. Der Pokal schreibt seine eigenen Tabellen.
Bayern Münchens Pokal-Bilanz ist in Zahlen beeindruckend: 20 Titel, 24 Finalteilnahmen, eine Trefferquote im Halbfinale, die deutlich über 60 Prozent liegt. Leverkusen steht dagegen bei einem einzigen Pokaltitel (1993) und hat in der jüngeren Geschichte mehr Pokal-Enttäuschungen als -Triumphe erlebt. Stuttgart bringt die Erfahrung des amtierenden Champions mit — der Pokalsieg 2025 war der vierte in der Vereinsgeschichte. Freiburg hat keinen Pokaltitel vorzuweisen, aber die Finalteilnahme 2022 zeigt, dass der Verein auch auf dieser Ebene mithalten kann.
Ein statistischer Aspekt verdient besondere Aufmerksamkeit: Seit 2003 sind in jedem DFB-Pokal-Jahrgang mindestens zwei Bundesligisten bereits in der 1. Runde ausgeschieden. Der Wettbewerb kennt keine Gnade — und diese Unberechenbarkeit wirkt bis ins Halbfinale nach. Wer glaubt, das Ergebnis stehe vor dem Anpfiff fest, hat den DFB-Pokal nicht verstanden. Im Vorjahr bewies das Arminia Bielefeld als Drittligist, der es bis ins Finale schaffte und dort sogar den Ehrentreffer erzielte — ein Ergebnis, das bei Saisonbeginn niemand prognostiziert hätte.
Termine, Übertragung und Spielorte
Die beiden Halbfinal-Partien des DFB-Pokals 2025/26 finden am 22. und 23. April 2026 statt. Für Fans, die einen Stadionbesuch planen oder die Spiele am Bildschirm verfolgen wollen, hier die wesentlichen Informationen.
Das erste Halbfinale, Bayer Leverkusen gegen FC Bayern München, wird am Mittwoch, dem 22. April 2026, in der BayArena in Leverkusen ausgetragen. Anstoß ist um 20:45 Uhr. Die BayArena fasst 30.210 Zuschauer und wird ausverkauft sein. Das Spiel wird live im ZDF und bei Sky übertragen.
Das zweite Halbfinale, VfB Stuttgart gegen SC Freiburg, findet am Donnerstag, dem 23. April 2026, in der MHPArena in Stuttgart statt. Auch hier liegt der Anstoß bei 20:45 Uhr. Die MHPArena bietet Platz für 60.058 Zuschauer. Die Live-Übertragung erfolgt in der ARD und bei Sky.
Für Streaming-Zuschauer gelten die üblichen Optionen: Sky Go und WOW zeigen beide Spiele live. Das ZDF-Spiel am Mittwoch läuft parallel in der ZDF Mediathek, das ARD-Spiel am Donnerstag in der ARD Mediathek — jeweils kostenlos. Highlights liefert DAZN nach Abpfiff, Torclips stellt kicker bereit.
Die Gewinner der beiden Halbfinals treffen im Finale am 23. Mai 2026 im Berliner Olympiastadion aufeinander. Der Vertrag zwischen DFB und Land Berlin, der die Austragung des Finals sichert, wurde laut einer Pressemitteilung des Landes Berlin im Februar 2026 bis mindestens 2030 verlängert. Berlins Sportsenatorin Iris Spranger brachte die Bedeutung des Events auf den Punkt: „Das DFB-Pokalfinale gehört seit Jahrzehnten zu Berlin wie das Olympiastadion selbst.“ Die Wettbewerbsinformationen des DFB liefern alle offiziellen Details zu Terminen und Regularien. Tickets für die Halbfinals werden ausschließlich über die Heimvereine und deren Mitgliederkanäle verkauft — ein freier Verkauf findet angesichts der enormen Nachfrage nicht statt. Ansetzungen und TV-Zuordnungen können sich kurzfristig ändern.